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Dein Wasserkocher setzt immer mehr Kalk an? Das ist völlig normal, aber du musst handeln! Zu viel Kalk schadet dem Gerät und beeinflusst den Geschmack deines Tees oder Kaffees. Hier erfährst du, wie oft eine Entkalkung wirklich nötig ist.

Wie oft sollte man den Wasserkocher entkalken?

Die Häufigkeit der Entkalkung hängt hauptsächlich von der Wasserhärte in deiner Region ab. In Deutschland variiert die Wasserhärte stark zwischen den verschiedenen Gebieten.

Bei hartem Wasser (über 14°dH) solltest du deinen Wasserkocher alle 2-4 Wochen entkalken. Das ist besonders in Regionen wie Bayern, Baden-Württemberg oder Teilen von Nordrhein-Westfalen der Fall.

Bei mittlerem Wasserhärtegrad (8-14°dH) reicht eine Entkalkung alle 4-6 Wochen aus. Dies trifft auf viele Gebiete in Niedersachsen, Hessen und anderen Bundesländern zu.

Bei weichem Wasser (unter 8°dH) genügt es, den Wasserkocher alle 2-3 Monate zu entkalken. Solche Wasserwerte findest du häufig in norddeutschen Regionen.

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Woran erkenne ich, dass eine Entkalkung fällig ist?

Dein Wasserkocher sendet dir klare Signale, wenn er eine Entkalkung braucht:

  • Weiße Kalkablagerungen am Boden und an den Wänden sind sichtbar
  • Das Wasser braucht länger zum Kochen als gewöhnlich
  • Der Wasserkocher wird lauter beim Erhitzen
  • Du bemerkst einen metallischen Geschmack im Wasser
  • Weiße Flocken schwimmen im gekochten Wasser

Spätestens wenn diese Anzeichen auftreten, ist eine sofortige Entkalkung erforderlich.

Warum ist regelmäßiges Entkalken so wichtig?

Kalkablagerungen sind nicht nur unschön, sondern können echte Probleme verursachen. Der Kalk wirkt wie eine Isolierschicht, die verhindert, dass die Wärme effizient übertragen wird.

Dadurch verbraucht dein Wasserkocher mehr Strom und benötigt länger zum Aufheizen. Im schlimmsten Fall kann das Heizelement überhitzen und kaputtgehen.

Auch geschmacklich macht sich zu viel Kalk bemerkbar. Dein Tee oder Kaffee kann metallisch schmecken oder einen unangenehmen Nachgeschmack entwickeln. Wenn du auf der Suche nach einer Alternative bist, könnte ein Wasserkocher aus Glas eine Option sein, die ebenfalls regelmäßig entwässert werden sollte.

Auswirkungen auf die Lebensdauer

Ein regelmäßig entkalkter Wasserkocher hält deutlich länger. Während ein vernachlässigtes Gerät oft schon nach 1-2 Jahren den Geist aufgibt, kann ein gut gepflegter Wasserkocher problemlos 5-7 Jahre funktionieren.

Die Wasserhärte in deiner Region bestimmen

Um die optimale Entkalkungsfrequenz zu ermitteln, solltest du die Wasserhärte in deinem Wohnort kennen. Diese Information erhältst du:

  • Bei deinem örtlichen Wasserversorger (meist online verfügbar)
  • Über Teststreifen aus der Drogerie oder Apotheke
  • Durch digitale Wasserhärtemessgeräte

Viele Wasserversorger stellen diese Daten kostenlos auf ihren Websites zur Verfügung. Gib einfach deine Postleitzahl ein.

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Praktische Tipps für die optimale Entkalkung

Führe ein Entkalkungsprotokoll. Notiere dir das Datum der letzten Entkalkung, damit du nicht vergisst, wann die nächste fällig ist.

Verwende destilliertes Wasser für besonderen Genuss, wenn du seltener entkalken möchtest. Das ist zwar teurer, aber dein Wasserkocher bleibt länger kalkfrei.

Entleere den Wasserkocher nach jedem Gebrauch komplett. Stehendes Wasser verstärkt die Kalkbildung erheblich. Ebenso wie ein Teezubereiter regelmäßig gepflegt werden sollte, um die Qualität zu erhalten.

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Fazit: Regelmäßigkeit zahlt sich aus

Die Frage „Wie oft Wasserkocher entkalken?“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Orientiere dich an der Wasserhärte deiner Region und den Warnsignalen deines Geräts.

Eine regelmäßige Entkalkung alle 2-12 Wochen je nach Wasserhärte spart dir langfristig Geld und sorgt für besseren Geschmack. Dein Wasserkocher wird es dir mit einer längeren Lebensdauer danken.

Wenn du weitere Küchentipps benötigst, könnte eine Küchenmaschine eine nützliche Ergänzung in deiner Küche sein.

Bettina ist Mixer-Expertin und teilt ihre Tipps zur Auswahl und Nutzung leistungsstarker Mixer für die perfekte Konsistenz bei Smoothies und mehr.